Der vierwöchige Testlauf der neuen Verfahrensweise zum Ausmelden von Einsatzmitteln wurde durch die Sachgebietsleitung der Integrierten Leitstelle, die Kreisbrandräte Aschaffenburg-Land und Miltenberg sowie den Stadtbrandrat der Feuerwehr Aschaffenburg evaluiert.
Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird das Ausmelden von Einsatzmitteln ab 01.09.2026 wie folgt geändert:
1. Disponierte Einsatzmittel laut Dispoliste
- Übernahme des Einsatzauftrages durch das disponierte Einsatzmittel mit „Status 3“
- Einsprechen des Funkrufnamens inklusive Besatzung und bei Brandeinsätzen der Anzahl der AGT in die Betriebsgruppe TMO ohne Sprechwunsch „Status 5“ und ohne Sprechaufforderung „Status J“ durch die ILS
- Es erfolgt keine Bestätigung der Ausmeldung durch die ILS und auch keine Dokumentation der Stärkemeldung im Einsatzleitsystem
- Die Überwachung der ordnungsgemäßen Ausrückung gemäß Alarmierungsplanung obliegt dem jeweiligen Feuerwehreinsatzleiter
2. Einsatzmittel, die nicht auf der Dispoliste stehen und dem Einsatz hinzugebucht werden müssen
- Übernahme des Einsatzauftrages durch das disponierte Einsatzmittel mit „Status 3“
- Anschließend Senden eines Sprechwunsches mittels „Status 5“ an die ILS
- Nach Sprechaufforderung durch die ILS mittels „Status J“ erfolgt die Ausmeldung unter Angabe des Funkrufnamens
Bitte beachten: Das Ausrücken erfolgt bereits unmittelbar nach Senden des „Status 3“. Die Sprechaufforderung durch die ILS muss nicht abgewartet werden.“





