Über 100 Feuerwehrleute wurden am 02. Mai in die Wörther Altstadt alarmiert. Das Hinterhaus der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises Miltenberg stand im Vollbrand und das Feuer zog auch die Nachbargebäude in Mitleidenschaft. Schnell waren die Bewohner*innen der Unterkunft in Sicherheit gebracht, auch die Nachbar*innen mussten vorübergehend die Häuser verlassen.
Für die Feuerwehr bestand dort die Schwierigkeit, dass die verschiedenen Gebäude eng aneinander stehen und die rückwärtigen Gebäude weder von der Odenwald- noch von der Weberstraße mit Hubrettungsfahrzeugen gut erreichbar sind. Zudem war durch den Brandschaden das Dachgeschoss nicht für die Trupps im Innenangriff erreichbar, die Decke drohte einzubrechen. Ein Baufachberater des THW konnte die Feuerwehren beratend unterstützen.
Einige Glutnester waren dennoch nicht von der Feuerwehr zu löschen und guter Rat teuer. Ein Kranunternehmen aus Obernburg wurde herangezogen und so konnte die Höhenrettung schließlich in einem Korb mittels Kran die letzten Glutnester von oben ablöschen.
Insgesamt wurden drei Personen mit leichten Verletzungen notärztlich gesichtet, große Personenschäden gab es gottlob keine. Am Spätnachmittag konnten die Einsatzkräfte reduziert werden und erst am Abend konnte die Feuerwehr Wörth wieder einrücken.










