Gewerbehalle in Obernburg vollständig ausgebrannt

Am Dienstag Abend gegen 19.10 Uhr wurden die Feuerwehren Obernburg, Eisenbach und Wörth zu einem Brand in Obernburg alarmiert. Weithin war die schwarze Rauchwolke zu sehen, Verpuffungen durch berstende Gasflaschen ließen die Flammen hochlodern. Das Brandobjekt war die Lager- und Werkzeughalle eines Dachdecker-Betriebs. Die Hitzeentwicklung war enorm und bedrohte die Nachbaranwesen.

Zur Brandbekämpfung von drei Seiten wurden die Abrollbehälter Tank aus Obernburg, Trennfurt und dem THW Obernburg alarmiert. Die Drehleitern der Werkfeuerwehr ICO und der Feuerwehr Trennfurt unterstützten die Brandbekämpfung. Die UG ÖEL vom Standort Großheubach baute mit dem ELW die Einsatzleitung auf, die Messleitkomponente vom Standort Erlenbach dokumentierte mit der Drohne den Einsatz. Schon frühzeitig wurde die Bundesstraße 469 voll gesperrt, die direkt neben dem Brandobjekt verläuft. Auch in der Miltenberger Straße war kein Durchgangsverkehr mehr möglich.

Durch die Hitzeentwicklung schmolzen die Rollläden der Nachbargebäude, einzelne Glasscheiben sprangen. Vorsorglich wurde das benachbarte Wohnhaus geräumt. Zwei Stunden später wurden die Wohnungen belüftet und freigemessen, die Bewohner*innen durften wieder zurück.

Über 100 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, THW, BRK und Polizei brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Auch wenn schon bald Einsatzkräfte herausgelöst und die Bundesstraße wieder frei gegeben werden konnte, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten schwierig. Das Gebäude selbst konnte nicht von Atemschutztrupps betreten werden. Ein eigens herbeigeholter Bagger baute die Außenhaut der Halle zurück, sodass die Brandbekämpfung von außen möglich war.

Gegen 2 Uhr in der Nacht war der Einsatz dann beendet, die letzte Löschgruppe konnte die Einsatzstelle verlassen. Einsatzleiter Heiko Amrhein und Kreisbrandrat Martin Spilger lobten die gute und effektive Zusammenarbeit der Einsatzkräfte. In einer Nachbesprechung soll das Ereignis bald nachbereitet werden.

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