Stabsrahmenübung am 29. und 30.09.2023

Nach wochenlanger Vorbereitung war es am 29.09.2023 endlich soweit und die Stabsrahmenübung im Landkreis Miltenberg startete. Circa 60 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und dem Rhein-Hunsrück-Kreis (Rheinland-Pfalz) traten am Freitag die Anreise in den Landkreis Miltenberg an, um dort nach einer angenommenen Großschadenslage durch Unwetter die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Bereits in der Woche zuvor wurde im Landkreis Miltenberg der Katastrophenfall ausgerufen und über die Regierung von Unterfranken und das Bayerische Innenministerium das Kontingent aus Rheinland-Pfalz alarmiert.
Die Anreise am 29.09. verlief problemlos, das Kontingent wurde von einer Motorradstaffel des BRK begleitet. Die Unterbringung der Einsatzkräfte war in Elsenfeld, wo auch am Samstag die Technische Einsatzleitung stationiert war.
Die Übung am 30.09.2023 begann um 9 Uhr und neben den Einsatzkräften des Kontingents waren auch das Technische Hilfswerk, die Bergwacht, die Polizei, das BRK, die Feuerwehr Kirchzell, der Krisenstab der Gemeinde Kirchzell mit Stefan Schwab (Bürgermeister), die Führungsgruppe Katastrophenschutz, Landrat Jens-Marco Scherf und die UG ÖEL.
Martin Spilger (Kreisbrandrat) leitete die Einsatzübung als örtlicher Einsatzleiter.
Die ingesamt circa 160 Einsatzkräfte sahen sich den Tag über mit den verschiedensten Szenarien konfrontiert, die über verschiedene Kanäle an sie herangetragen wurden. Von abgeschnittenen Ortsteilen, der Durchsuchung eines Campingplatzes, der Versorgung und Unterbringung von mehreren hundert Kühen, vermissten Personen bis hin zu einem herrenlosen Gefahrgut-LKW mussten die Einsatzkräfte ihr Können und ihr Organisationstalent unter Beweis stellen.
Nach einer Einsatznachbesprechung im Landratsamt Miltenberg, bei der die Erkenntnisse des Tages ausgewertet und besprochen wurden, klang die Übung im gemütlichen Beisammensein in Elsenfeld aus.

Ende des Jahres wird es nochmals ein Treffen mit den Kolleg*innen aus Rheinland-Pfalz geben, um die bis dorthin ausgearbeiteten Verbesserungsvorschläge vorzustellen. Es soll in jedem Fall der Kontakt zu den Kamerad*innen aufrechterhalten werden, da sich in den Tagen während der Übung auch Freundschaften gebildet haben.
Die Kreisbrandinspektion Miltenberg bedankt sich recht herzlich bei allen beteiligten Personen und Organisationen und bei dem Kontingent aus Rheinland-Pfalz für die gelungene Übung!

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