Gerüstet für den Ernstfall!

Nach einer längeren Pause übte der Messzug des Landkreises Miltenberg am 25.09.2024 eine Lage an der ICO. Das Übungsszenario bestand aus einem leckgeschlagenen Chemiekesselwagen vor Tor 1 der ICO. Die Ladung, bestehend aus Kohlenstoffdisulfid, geriet in Brand, so dass sich eine Wolke mit giftigem Schwefeldioxid ausbreitet. Die Messleitkomponente (MLK) der FF Erlenbach sah sich gleich mehreren Aufgaben konfrontiert:

  1. Stoffrecherche Schwefeldioxid
  2. Empfehlung an die fiktive Einsatzleitung für ein Warngebiet
  3. Erstellen einer Ausbreitungsprognose anhand Wetterdaten, Stofffreisetzungsrate und weiteren Faktoren.
  4. Erstellen von Messaufträgen und Messpunkten für die Messgruppen
  5. Alarmierung und Führung der Messgruppen
  6. Dokumentation der Messungen und anpassen der Messpunkte.

Nachdem die erste Ausbreitungsprognose stand und die Messpunkte festgelegt wurden, gab die MLK Erlenbach den anwesenden Messtrupps ihre Einsatzaufträge. Da die Messtrupps der FF Großheubach und der FF Obernburg wegen Terminüberschneidungen leider nicht an der Übung teilnehmen konnten, wurden neben den Messtrupps der FF Miltenberg und der FF Wörth noch 2 gemischte Trupps der 3 anwesenden Feuerwehren gestellt. Die Messtrupps fuhren die Messpunkte vor Ort in Elsenfeld an, um festzustellen ob die zeitlich festgelegten Messzyklen mit den notwendigen Standortwechseln einzuhalten waren.

Die Rückmeldungen der Messtrupps ergaben für die MLK ein zunehmend klareres Bild der Giftstoffausbreitung im Markt Elsenfeld. Daraus erarbeitete die MLK ein Lagebild für die fiktive Einsatzleitung.

Nach mehreren Messungen wurde „Feuer Aus“ gemeldet und somit auch die Übung beendet. Die Aufgaben der Übung wurden durch die MLK und die Messtrupps einwandfrei abgearbeitet. Somit blieb für KBM Killinger, als Übungsvorbereiter, nur noch die Aufgabe sich bei den teilnehmenden Kamerad*innen für ihr Engagement und ihren Einsatz zu Danken.

Als Übungsbeobachter von Seiten der Inpsektion waren KBI Klug und KBM Keller anwesend.

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